Schulprofil von A - Z

                                Das macht unsere Schule aus!

Atelierarbeit

Atelierarbeit ist eine Form des offenen Lernens. Die Schüler lernen anhand von Sachthemen selbstorganisiert und handlungsorientiert zu arbeiten.
Im  Klassenraum befinden sich vier unterschiedliche Ateliers: das Sach-, das Kunst, das Mathematik- und das Sprachatelier. Die Kinder finden in jedem Atelier unterschiedlichste Auftragskärtchen vor, die bei allen Sachthemen verwendbar sind.
Sie wählen einen Auftrag aus und versuchen die Aufgabe zu dem aktuellen Sachthema zu lösen. Dabei wählen sie aus, ob sie alleine, mit einem Partner oder in einer Gruppe arbeiten möchten. Jedes Kind kann sich unterschiedlich anspruchsvolle Arbeiten auswählen und im eigenen Tempo lernen. Die Motivation beim Lernen ist sehr hoch, denn die Kinder können den Lernauftrag selbst auswählen und sie erfahren eine Würdigung ihrer Ergebnispräsentation im Anschluss an die Arbeit durch den Klassenverband. Alle Arbeitsergebnisse tragen die Kinder in ihrem Atelier-Lerntagebuch ein.

Außerschulische Lernorte

Außerschulische Lernorte eröffnen den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven und daher sind sie den Lehrkräften der Falkenberg-Grundschule besonders wichtig. Im Laufe der Schuljahre werden viele verschiedene Lernorte besucht. Dazu zählen beispielsweise die Museen, das Theater, die Zoos, die Waldschule, das Kino, der Zirkus und vieles mehr.

Bücherei

An unserer Schule haben die Schüler die Möglichkeit, in der Schulbücherei
zu schmökern oder Bücher auszuleihen. Dienstags und donnerstags in den Pausenzeiten von 10 Uhr bis 10.20 Uhr wird die Ausleihe der Bücher von Eltern bzw. von den Schülern der 4. Klasse betreut.

Betreutes Frühstück

Nachdem wissenschaftliche Untersuchungen festgestellt haben wollen, dass zu viele Grundschüler ohne „richtiges“ Frühstück zur Schule kommen, hat sich das Ministerium vor Jahren entschlossen, das sogenannte „Betreute Frühstück“ als verpflichtenden Bestandteil des schulischen Alltags mit in das tägliche Unterrichtsangebot aufzunehmen.

An unserer Schule frühstücken deshalb alle Kinder gemeinsam mit Ihrer Lehrerin 15 Minuten vor oder nach der zweiten Unterrichtsstunde in ihrem Klassensaal. In dieser Zeit haben die Kinder auch Zeit das Schulobst, dass momentan jeden Montag geliefert wird, zu verzehren.

Bundesjugendspiele

Die Bundesjugendspiele sind eine Sportveranstaltung, die mit Unterstützung der Eltern regelmäßig einmal im Jahr stattfindet. Die Kinder absolvieren an einem Vormittag verschiedene sportliche Übungen auf dem Dienheimer Sportplatz und erhalten anschließend als Würdigung eine Teilnahme-, Sieger oder Ehrenurkunde.

Chancengleichheit

Differenzierungsraum

Kinder mit Beeinträchtigung sollen im Sinne der Inklusion im Klassenraum unterrichtet werden. Es ist in bestimmten Unterrichtsphasen/ bei bestimmten Themen jedoch wichtig, die Unterrichtsinhalte in kleinem Rahmen zu vertiefen oder handlungsorientiert aufzubereiten. Hierzu ist ein Differenzierungsraum mit verschiedenen Fördermaterialien hilfreich.    

Discemotorik

Discemotorik steht für eine inklusive und gesundheitsfördernde Pädagogik. Ergotherapeutische und psychomotorische Elemente werden in einem ganzheitlichen Ansatz über wahrnehmungs- und bewegungsfördernde Angebote, handlungsorientiert verknüpft, wiederholt und vertieft sowie soziale Kompetenzen gefördert. Erfolgserlebnisse lassen die Lernmotivation Ihres Kindes steigen. Alle Kinder werden in Kleingruppen mit viel Spaß und Motivation in einer Bewegungslandschaft, indem sie einen Bewegungsparcours durchlaufen, gezielt zu den aktuellen Lerninhalten in den Fächern Mathematik und Deutsch gefördert. Dieses Bewegungsangebot trägt dazu bei, dass Lerninhalte positiv gespeichert werden.

Beispiel siehe Foto: Bildkarten werden dem entsprechendem Artikel zugeordnet, Zehnerzahlen richtig geschrieben und der Umgang mit der  Uhr geübt.

Ziel ist es, aktuelle Lerninhalte aus dem Unterricht nachhaltig zu vertiefen und Wissenslücken individuell und entsprechend dem Lernstand des Kindes vorzubeugen.

Das Großhirn des Menschen, besteht aus zwei Hälften: den Hemisphären. Die beiden Gehirnhälften sind durch den Corpus callosum – die Brücke oder den Balken – verbunden. Dieser sorgt dafür, dass alle Informationen, die von der einen Gehirnhälfte behandelt und bearbeitet werden, auch die andere Gehirnhälfte erreichen. Unzählige Verbindungen gewähren einen perfekt funktionierenden Informationsaustausch. Jede der beiden Gehirnhälften hat unterschiedliche Aufgaben. So steuert die linke Gehirnhälfte motorisch die rechte Körperseite und die rechte Gehirnhälfte die linke Körperseite. Die Bewegungsangebote werden gezielt so gewählt, dass eine optimale Integration der Lerninhalte über die Nah/- und Fernsinne angeregt werden. Fazit: Lernen über Bewegung erleichtert Ihrem Kind das Lernen.

Einschulungsfeier

Unsere Einschulungsfeiern für die Schulneulinge finden immer am zweiten Schultag nach den Sommerferien statt. Nachdem die neuen Erstklässler mit Ihren Eltern (freiwillig) den Gottesdienst besucht haben, bekommen Sie anschließend auf dem Schulhof von ihrer neuen Schulgemeinschaft etwas vorgeführt, um sie bei uns in der Falkenberg – Grundschule willkommen zu heißen. Danach haben die Erstklässler ihre erste Unterrichtsstunde bei ihrer Klassenlehrerin, während sich die Eltern und Verwandten noch bei einem Glas Sekt, Kaffee und  Kuchen unterhalten können.

Das Kuchenbuffet und der Kaffee werden jedes Jahr von den Eltern der ehemaligen ersten Klasse gespendet. Der Erlös kommt dem Förderverein zugute.

Elternarbeit

Die gute Zusammenarbeit mit Eltern- und Erziehungsberechtigten ist für uns von großer Bedeutung. Zweimal im Schuljahr finden Elternabende in den Klassen  statt, um Sie ausreichend über aktuelle Themen in den Klassen auf dem Laufenden zu halten.

Auch zusätzliche Gespräche mit Eltern und Erziehungsberechtigten sind für uns unverzichtbar. Damit wir uns professionell um Ihre Anliegen kümmern können, ist es uns wichtig, dass wir miteinander Gesprächstermine vereinbaren, auf die wir uns vorbereiten können. So haben beide Seiten den meisten Nutzen vom Gespräch. Wir bitten Sie daher, sogenannte „Tür-und-Angel-Gespräche“ zu vermeiden, sowie die Lehrer per Mail oder mit dem Handy zu kontaktieren. Die meisten Probleme lassen sich am besten im persönlichen Gespräch klären.

Förderlehrerin

An unserer Schwerpunktschule arbeiten neben den Grundschullehrerinnen auch eine Förderlehrerin, Frau Schories. Frau Schories wird in den Klassenstufen 3 - 4 eingesetzt und arbeitet hier vor allem mit  Kinder mit Beeinträchtigungen. Durch ihren Einsatz wird den SchülerInnen mit Hilfe von individuellen Differenzierungsmaßnahmen eine Teilnahme am Unterricht erleichtert. Zur individuellen Förderung schreibt Sie Förderpläne, welche in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit den GrundschullehrerInnen überarbeitet werden. Weitere Aufgaben der Förderlehrerin sind das Schreiben von Zeugnissen und Gutachten für den sonderpädagogischen Förderbedarf. Einmal die Woche finden Teamstunden mit den GrundschulkollegInnen der gemeinsamen Klassen statt, in der die Kolleginnen den gemeinsamen Unterricht planen und die bestmögliche Förderung der Kinder

Fußballturnier der VG

Unsere Schule nimmt regelmäßig am Fußballturnier der Verbandsgemeinde Oppenheim mit zwei Mannschaften teil.

Beim Turnier kommen Schulen aus der ganzen Verbandsgemeinde zusammen und spielen gegeneinander Fußball. Jede Schule darf hierbei eine Mannschaft aus den Schülern der ersten und zweiten Klassen und eine Mannschaft der Dritt- und Viertklässler stellen.

Im Jahr 2017 hat unsere Grundschule das Turnier ausgerichtet. Einige Impressionen von den beiden Tagen sehen Sie hier auf unseren Fotos.

G

Hospitation zwischen Lehrerinnen

Die Lehrkräfte der Falkenberg Grundschule haben regelmäßig die Möglichkeit zu einer kollegialen Unterrichtshospitation. D.h., dass eine Lehrkraft  den Unterricht einer Kollegin besucht, um einerseits Ideen und Anregungen zu erlangen, neue Methoden kennen zu lernen oder ein Feedback zum eigenen Unterricht zu erhalten. Somit werden die eigene Professionalität der Lehrkräfte und auch ihre eigene Didaktik stets weiterentwickelt.

Für eine Vertretung in der jeweiligen Klasse wird natürlich gesorgt, damit es nicht zum Unterrichtsausfall kommt. An der Grundschule Oppenheim steht einmal die Woche, eine Hospitationskraft zur Verfügung, die den Unterricht dann an der jeweiligen Grundschule vertreten kann.

Hospitationen der Eltern

Hospitationen der Eltern sind  nach Vereinbarung jederzeit  möglich. Durch diese Teilnahme am Unterricht, können sich Eltern ein eigenes Bild von Ihrem Kind machen und das Verhalten während der Stunde beobachten. Der Zeitpunkt der Hospitation zwischen der Lehrkraft und den Eltern sollte mindestens drei Unterrichtstage (Wochenendtage zählen nicht) vorher abgesprochen werden.

Überprüfungsstunden für Lehramtsanwärter oder sonstige Lehrkräfte sowie Stunden, in denen schriftliche Leistungsfeststellungen (Klassenarbeiten, Tests) stattfinden, kommen hierbei nicht für eine Elternhospitation in Frage.

Inklusion

Das Konzept der Inklusion beruht auf der Wertschätzung der Vielfalt. In der Schule wird jedes Kind akzeptiert und ist gleichberechtigt. Normal ist die Tatsache, dass Unterschiede vorhanden sind. Doch werden die Unterschiede als Bereicherung aufgefasst. Kinder mit und ohne Beeinträchtigung lernen von Anfang an gemeinsam. Es werden keine homogenen Lerngruppen gebildet. Es ist Aufgabe der Schule, durch das Bereitstellen von speziellen Mitteln und Methoden einzelne Lernende besonders zu unterstützen und zu fördern.      

Integrationskräfte (I-Kräfte)

Integration umfasst die Begleitung von Kindern mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen in Kindergärten, Kindertagesstätten oder Schulen, um ihnen eine Teilhabe an einem Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Die Integrations(fach)kräfte unterstützen die Kinder in ihrer individuellen Situation und ihren spezifischen Lernanforderungen. Dabei orientieren sich die MitarbeiterInnen an den Bedürfnissen des Kindes und handeln in Zusammenarbeit mit den ErzieherInnen und LehrerInnen vor Ort zum Wohl des Kindes. Die Möglichkeit des regelmäßigen Kontaktes mit den Eltern sowie mit anderen am Kind tätigen Berufsgruppen (Logopädie, Ergotherapie etc.) gewährleistet eine ganzheitliche Förderung.

IFA (Integrierte Fremdsprachenarbeit)

Da Fremdsprachen zunehmend in unserem Zeitalter an Bedeutung gewinnen, ist es auch Aufgabe der Grundschulen die Kinder auf diese Aufgabe vorzubereiten. Zahlreiche Studien beweisen, dass frühes Fremdsprachenkernen auf beste Voraussetzungen bei Grundschülern trifft und deren geistige Entwicklung zusätzlich fördert.

In Rheinland- Pfalz dürfen sich die Grundschulen entscheiden, ob die Kinder Englisch oder Französisch lernen, da es nicht nur um das reine Sprachen lernen geht, sondern vor allem auch Lust und Offenheit auf andere Länder, Sitten, Gebräuche, Feste und Sprachen wecken soll.

Da dieses Unterrichtsfach, das 50 min pro Woche stattfindet,  vor allem die Freunde am Sprachenlernen wecken soll, gibt es hier keine Noten. In einem Portfolio werden die individuellen Leistungserfolge aber gesammelt und beschrieben.

Jahrgangsübergreifende Aktionen

Wir bemühen uns einmal im Monat jahrgangsübergreifende Aktionen mit Kindern aller Klassenstufen durchzuführen. So können Kleinere von Größeren lernen, schwächere SchülerInnen auch einmal jemandem etwas beibringen und der Kontakt der Schulgemeinschaft wird gestärkt.

Im letzten Jahr hatten wir hierzu Aktionen wie den „Knobel- & Lesetag“, Laternenbasteln, Frühlingsfest, etc.

Klassenfahrt:

Klassenfahrten werden an unserer Schule regelmäßig durchgeführt. Das gemeinsame Lernen, Spielen und Leben in einem anderen Umfeld als Schule birgt viele Möglichkeiten für ein besseres gegenseitigeres Verständnis. Es ergeben sich mehr Situationen für persönliche Gespräche, Konfliktlösungen und völlig andere Sichtweisen. Lehrer können Schüler wesentlich besser beobachten und ganzheitlich wahrnehmen. Schüler können untereinander andere Erfahrungen machen als in der Schule. Hier werden ganz andere Fähigkeiten und charakterliche Eigenschaften sichtbar. Soziale Kompetenzen werden gestärkt, Teamfähigkeit wird gefordert, gruppendynamische Prozesse laufen ab, die auch für den Lehrer zu völlig neuen Erkenntnissen führen.

Klasse 2000

Klasse2000 ist ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention an deutschen Grund- und Förderschulen. Träger ist der gemeinnützige Verein Programm Klasse 2000 e.V. mit Sitz in Nürnberg. Das Programm gilt als am weitesten verbreitetes Präventionsprogramm für Grundschüler in Deutschland. Verschiedene Sponsoren in Dienheim/ Oppenheim unterstützen mit finanziellen Mitteln die Durchführung des Programms an unserer Schule.

Klasse2000 begleitet die Kinder von Klasse eins bis vier. Gemeinsam mit der Symbolfigur KLARO lernen die Kinder spielerisch folgende Themenbereiche kennen:

  • Gesund essen & trinken
  • Bewegen & entspannen
  • Sich selbst mögen & Freunde haben
  • Probleme & Konflikte lösen

Kritisch denken & Nein-Sagen können

Kooperation mit dem Kindergarten

Unsere Schule kooperiert in regelmäßigen Abständen mit dem Kindergarten „Klawitterland“ in Dienheim. Hierbei werden die „Schlaufüchse“, die im nächsten Jahr eingeschult werden, langsam in das Schulleben hineingeführt. Sie erleben dann schon einige Unterrichtsstunden und Pausen mit den SchülerInnen der ersten und zweiten Klassen und nehmen an Aktionen der Schulgemeinschaft teil (Autorenlesung, Theater, Feuerwehrtag, etc.).

Lehramtsanwärter (LAA)

Unsere Schule ist Ausbildungsschule und unterstützt Lehramtsanwärter beim Einstieg in den Beruf. Hierbei ist eine Person, die Mentorin, Hauptansprechpartner für die auszubildende Person und begleitet diese mit Tipps durch den Vorbereitungsdienst (Referendariat). In Rheinland-Pfalz dauert diese Zeit 1,5 Jahre. In dieser Zeit unterrichtet die Lehramtsanwärterin 7 Stunden eigenverantwortlich in verschiedenen Klassen. Zusätzlich hospitiert Sie im Unterricht von Kolleginnen und unterrichtet mit ihrer Mentorin gemeinsam in einer Klasse.

Lehrer-Schüler-Eltern-Gespräche

Die Lehrer-Schüler-Eltern-Gespräche werden zum Halbjahr der Klassenstufen 2, 3 und 4 mit den Eltern und Schülern durchgeführt. Im Gespräch wird über das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten sowie über die Lernentwicklung in den Fächern und Lernbereichen gesprochen und protokolliert.

Es ersetzt das Halbjahreszeugnis der Klassenstufe 2 und ergänzt das Notenzeugnis zum Halbjahr der Klassenstufen 3 und 4.

Lesepaten

Die Falkenberg Grundschule Dienheim und die Arbeiterwohlfahrt Dienheim e.V. haben seit Frühjahr 2016 das intergenerative Projekt "Lesepaten und Lesepatinnen" gestartet. Interessierte Seniorinnen und Senioren beschäftigen sich in Kleingruppen mit den Schulkindern und geben Ihnen individuell abgestimmte Tipps und Hinweise zur korrekten Aussprache und Betonung beim Lesen. Sie hören aber auch besonders den Kindern beim Lesen zu. Damit sollen die Kinder zum Lesen angeregt und das Interesse am Buch geweckt werden. In Kombination mit den Lehrerinnen und Lehrern erweitern sie somit das schulische Angebot in diesem Bereich. Mit einer individuellen und am Kind ausgerichteten Vorgehensweise haben sich die Lesepatinnen und Lesepaten als ein wichtiger pädagogischer Partner in der Bildungsarbeit etabliert. An jedem Mittwochvormittag findet die gemeinsame Vorlese- und Zuhörstunde in den zweiten Klassen statt.

Link unter www.awo-dienheim.de

Lesepause

Freitags findet in der großen Pause unsere Lesepause statt. Die Kinder  haben hier die Möglichkeit, in der entspannten Atmosphäre unserer schönen Bücherei, den lustigen oder spannenden Büchern zu lauschen.

 

Medienkompetenz

Dazu gehören der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Internet, das Üben mit Lernprogrammen am Computer sowie das tägliche Lesen der Tageszeitung in der 3. und 4. Klasse über einen Zeitraum von vier Wochen.

N

Offener Anfang

Der „Offene Anfang“ bezeichnet zeitlich die Spanne zwischen dem Eintreffen der Kinder im Klassenraum und dem tatsächlichen Beginn des Unterrichts zwischen 7.55 und 8.10 Uhr. Er ist ein wichtiges Element des Schulalltags, da er diesen nicht nur zeitlich gleitend, sondern auch kindgerecht, spielerisch und entspannt beginnen lässt. Die Kinder sind so eher in der Lage, ausgeglichen, lern- und aufnahmebereit den kommenden Schultag anzugehen.

Pädagogische Fachkräfte

An unserer Schwerpunktschule arbeitet neben unseren Grundschulkolleginnen und unserer Förderlehrerin auch unsere Pädagogische Fachkraft Frau Reß, die den Unterricht in den Klassenstufen 1-2 mit unterstützt.

Pädagogische Fachkräfte üben eine -sozialpädagogische, therapeutische, unterrichtliche und erzieherische Tätigkeit aus  und wirken damit an der Erfüllung des schulischen Unterrichts- und Erziehungsauftrages mit. Sie haben eine (sozial- oder heil-) pädagogische oder therapeutische berufliche Qualifikation. Ihre Tätigkeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und werden eng an den Unterrichtsbetrieb gekoppelt.

Pädagogisches Konzept

(siehe Qualitätsprogramm)

Projekt Eigenverantwortliche Schule (PES)

Die Falkenberg-Grundschule gehört zu den 900 PES-Schulen in Rheinland Pfalz. Unter PES versteht man „das Personalmanagement im Rahmen Erweiterter Selbstständigkeit von Schulen“, das sich darum bemüht, den Unterrichtsausfall an den Schulen zu verringern.

Mit unserem Budget konnten wir uns in diesem Jahr eine PES-Kraft leisten, die das Gymnasiallehramt studiert hat. Wann immer jemand krank ist oder eine Fortbildung besucht, können wir unsere PES-Kraft (auch kurzfristig) anrufen, um den jeweiligen Unterricht vertreten zu lassen. An unserer Schule handhaben wir die Vertretung so, dass die Fachlehrer ihren Unterricht für die Vertretungslehrerin vorbereiten, so dass die Kinder weiter in ihren jeweiligen Unterrichtseinheiten arbeiten können.

Durch die Teilnahme am PES-Projekt vermeiden wir Unterrichtsausfall sowie die Auflösung von Doppelbesetzungen, wenn bspw. eine Förderlehrerin oder eine pädagogische Fachkraft mit einer Lehrerin zusammen in einer Klasse arbeitet.

Projekttage

Mehrmals im Jahr finden unsere Projekttage statt. Dabei wählen alle Schüler ein Projekt aus und arbeiten an diesem Tag klassenübergreifend zusammen. Folgende Projekte werden beispielsweise angeboten: Laternenbasteln, Vorlesetag, Naturwissenschaftlicher-Knobeltag (z. B. Sudokus, Aufgaben mit Somawürfeln, Matherätseln,Lege- und Spiegelspielen).

Qualitätsprogramm

Als Schwerpunktschule haben wir uns den „Umgang mit Heterogenität im Schullalltag“ als große Aufgabe gestellt, an der wir stetig weiterarbeiten und uns durch Fortbildungen und Studientage weiter bilden.

Der Begriff „Heterogenität“ beschreibt die Unterschiedlichkeit der SchülerInnen in einer Lerngruppe, auf die wir uns als Lehrer im Schulalltag immer mehr einstellen müssen.

Mit dem Unterricht, bei dem alle Kinder gleichzeitig an ein und demselben Thema in der gleichen Zeit arbeiten, wird man den SchülerInnen von heute nicht mehr gerecht. So haben wir den „Wochenplan“ (siehe auch „Wochenplanarbeit“) an unserer Schule verpflichtend für alle Lehrer einmal im Monat festgelegt. Hier kann der Lehrer in seiner Vorbereitung gezielt auf die einzelnen Schüler eingehen und individuelle Wochenpläne für einzelne Kinder erstellen.

Auch die Atelierarbeit (siehe auch Atelierarbeit) stellt für die heterogene Lerngruppe mit ihren offenen Aufgabenstellungen Übungen für jede Niveaustufe bereit. So können alle SchülerInnen mit ihren unterschiedlichen Lernvorausetzungen an ein und demselben Thema arbeiten.

Radfahrausbildung

Alle Viertklässler nehmen im letzten Jahr ihrer Grundschulzeit an der Radfahrausbildung teil. Diese wird auf dem Verkehrsübungsplatz in Oppenheim mit einem Polizisten oder einer Polizistin durchgeführt.

Nach mehreren Übungseinheiten und dem Ablegen der theoretischen Fahrradprüfung, können die Kinder die Fahrradprüfung ablegen.

Die Fährräder werden von der Verkehrsschule gestellt.

Schulhund „Elli“

(Profil folgt)

SEB

Der Schulelternbeirat hat die Aufgabe, die Erziehungs-und Unterrichtsarbeit der Schule zu fördern und mitzugestalten. Er soll die Schule beraten, sie unterstützen, ihr Anregungen geben und Vorschläge unterbreiten. Gewählt wird er für den Zeitraum von zwei Jahren von allen Eltern. Die Schule legt besonderen Wert darauf, dass Eltern von Kindern mit Förderbedarf im SEB vertreten sind.

Schulpsychologische Beratung

Seit Mai 2017 ist Frau Sara Heuchert (Diplompsychologin) für unsere Schule vom Schulpsychologischen Beratungszentrum zuständig. Sie steht bei schulbezogenen Fragen und individuellen Problemlagen Schülern, Eltern und Lehrern beratend zur Seite.

Über die Rufnummer 06131 – 611113 können Sie über das Sekretariat einen Telefontermin mit Frau Heuchert vereinbaren.

Das Schulpsychologische Beratungszentrum finden Sie in der Mombacher Straße 76 in 55122 Mainz.

Schulversammlung

Regelmäßig, meist jeden Monat, trifft sich die Schule in der Mensa. Jede Klasse hat dann hier die Möglichkeit, etwas Neugelerntes zu präsentieren. Hierbei kann es sich beispielsweise um Lieder, Gedichte, Geschichte oder szenisches Vorführen handeln.

Schwimmunterricht

In der 4. Klassenstufe findet jede Woche ein zweistündiger Schwimmunterricht statt. Hierfür werden die Klassen mit einem Bus in das Oppti-Mare-Schwimmbad nach Oppenheim gefahren. Der Schwimmunterricht wird von schuleigenen Lehrkräften durchgeführt. Hierbei teilen wir die Gruppe in „Nichtschwimmer“ und „Schwimmer“ auf, so dass alle Kinder bestmöglich sportlich gefördert werden können.

Schulobst

Die Falkenberg Grundschule nimmt an dem Europäischen Schulobst- und Gemüseprogramm teil. Einmal wöchentlich werden die Schülerinnen und Schüler mit frischem Obst und Gemüse beliefert. Je Schülerin und Schüler gibt es eine frische Portion Obst und Gemüse pro Woche. Das Angebot wechselt saisonbedingt, sodass die Schülerinnen und Schüler verschiedene Obst- und Gemüsesorten kennenlernen. 

Zum Weiterlesen:

https://mueef.rlp.de/de/themen/ernaehrung/schule-isst-besser/eu-schulobst-und-gemueseprogramm-in-rheinland-pfalz/

Schulsozialarbeit:

Die Schulsozialarbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Aufgabenfeldern:

  • die Beratung von Schülerinnen und Schülern und Unterstützung in schwierigen Situationen,
  • die Unterstützung der Lehrkräfte in sozialpädagogischen Belangen,
  • die Begleitung von Klassen bzgl. ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung und das Durchführen von verschiedenen Projekten,
  • die Beratung und Hilfestellung für Eltern in Erziehungsfragen und die Vermittlung an weitere Hilfsangebote.

Schülerstreitschlichter

Das Konzept sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler aus der vierten Klasse Streitigkeiten und kleinere Konflikte zwischen Schülern eigenständig schlichten. Sie sollen helfen, Probleme und Konflikte mit Schülern oder auch Lehrern zu lösen. Dabei soll es eine Lösung geben, die für alle Seiten akzeptabel ist.

Sportförderunterricht

Die Falkenberg-Grundschule bietet für  Kinder der 1. und 2. Klassen die Möglichkeit an, am Sportförderunterricht teilzunehmen. Dieser zusätzliche Sportunterricht findet einmal pro Woche  in der letzten Unterrichtsstunde von 12.10 Uhr bis 13 Uhr in einer kleinen Gruppe (8-12 Kinder) in unserer Sporthalle statt. Hier sollen besonders die Kinder gezielt gefördert werden, die

  • mangelnde Bewegungserfahrungen haben, oder
  • Bewegungsschwächen, wie Fuß- , Rumpf-, Ausdauer- oder Koordinationsschwächen aufweisen, oder
  • Verhaltensprobleme zeigen (z.B. unbeherrschte, übermäßig ängstliche, überaktive, kontaktarme, lustlose oder unaufmerksame Kinder).

Stationenarbeit

Die Stationenarbeit ist eine Form des offenen Unterrichts. Verschiedene Themen können hier von den Kindern weitgehend selbst Station nach Station in Einzel-, Partner-, oder Gruppenarbeiten erarbeitet werden. Meist ist die Reihenfolge der verschiedenen Stationen frei wählbar, so dass die Kinder lernen sich selbst zu organisieren. Bearbeitete Stationen werden anschließend abgehakt und durch die Lehrerin oder die Selbstkontrolle überprüft.

Theaterstarter

Seit dem Schuljahr 2016 / 2017 nimmt unsere Schule an dem Theaterstarter-Projekt des Mainzer Staatstheaters teil. Hierbei fährt jede Klasse einmal im Jahr nach Mainz, um sich dort ein altersgemäßes Theaterstück anzusehen. Die Fahrtkosten sind im Kartenpreis enthalten, so dass auf jedes Kind nur 5 € pro Theaterkarte zukommen.  

Teamarbeit

In einer Schwerpunktschule arbeiten die  Grundschullehrerinnen mit einer Förderlehrerin oder einer pädagogischen Fachkraft in einer Klasse als Team zusammen. Wenn möglich sind beide Lehrpersonen für alle Kinder der Klasse zuständig. Elterngespräche werden je nach Bedarf gemeinsam geführt. In den verschiedenen Unterrichtsphasen können abwechselnd die Grundschullehrer bzw. die Förderschullehrerin oder die pädagogische Fachkraft die Klasse unterrichten.

In der Teamstunde treffen sich GrundschullehrerInnen und FörderlehrerInnen / pädagogische Fachkraft (mindestens)  einmal wöchentlich, um Unterrichtsinhalte gemeinsam zu planen oder über bestimmte anstehende Themen bzw. einzelne Kinder zu sprechen.

Unterrichtszeiten

07.55 - 08.45 Uhr    1. Std. Unterricht  
08.45 - 08.55 Uhr 10 min. Pause
08.55 - 09.45 Uhr 2. Std. Unterricht
09.45 - 10.00 Uhr  betreutes Frühstück im Klassensaal 
10.00 - 10.20 Uhr 20 min. große Pause
10.20 - 11.10 Uhr 3. Std. Unterricht
11.10 - 11.15 Uhr 5 min. Pause
11.15 - 12.00 Uhr 4. Std. Unterricht
12.00 - 12.10 Uhr 10 min. Pause
12.10 - 13.00 Uhr 5. Std. Unterricht

VERA

VERA 3 sind Vergleichsarbeiten, die in schriftlicher Form zentrale Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik erfasst. Sie werden bundesweit einheitlich am Ende der Klassenstufe 3 durchgeführt. Die Ergebnisse geben den rheinland-pfälzischen Schulen wichtige Rückmeldungen zum jeweiligen Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler.

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf gemeinsame Zielsetzungen und einheitliche Rahmenbedingungen sowie Regeln verständigt, an die sich auch die Falkenberg Grundschule hält.

Zum Weiterlesen:

http://vera.bildung-rp.de/gehezu/startseite.html

Vertretungskonzept

Als volle Halbtagsschule haben wir die Aufgabe, alle SchülerInnen bis 12 bzw. 13 Uhr zu unterrichten. Die Schüler sollen hierbei von qualifizierten und ausgebildeten Lehrerinnen beschult werden. Außerdem ist es uns als Schwerpunktschule ein großes Anliegen, dass auch unsere Kinder mit besonderem Förderbedarf regelmäßig zusätzlichen Hilfen durch die pädagogische Fachkraft oder der Förderlehrerin erhalten. Diese Doppelbesetzungen sollen möglichst nicht aufgelöst werden.

Trotzdem möchten wir uns regelmäßig fortbilden und die ein oder andere Krankheit geht auch an uns leider nicht immer vorbei. Deshalb greifen wir als erste Maßnahme auf eine unserer PES-Lehrerinnen (Frau Belzer und Frau Bronek) zurück, die den von der Lehrerin vorbereiteten Unterricht durchführen. Sollten beide Damen verhindert sein, muss leider eine Doppelbesetzung aufgelöst werden, so dass unsere Förderlehrerin oder unsere pädagogische Fachkraft einspringen.

Im absoluten Ausnahmezustand, d.h., wenn mehrere Lehrerinnen krank sind, müssten wir Klassen zusammenlegen oder Unterricht ausfallen lassen. Im letzteren Fall  würden wir aber vorher telefonisch Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Verkehrserziehung

In der ersten Klasse werden die Kinder im Fach „Verkehrserziehung“ von einem Polizisten oder einer Polizistin unterrichtet. Diese besprechen mit den Kindern spielerisch die wichtigsten Verkehrsregeln und führen anschließend auf der Straße Übungen mit den Kindern zum sicheren Überqueren der Straßenseite durch. 

Weihnachtsmarkt

Jedes Jahr wirkt die Falkenberg - Grundschule aktiv am Dienheimer Weihnachtsmarkt mit. Zum einen wird der Weihnachtsmarkt durch verschiedene Darbietungen aller Klassen eröffnet. Zum anderen betreibt der Förderverein jedes Jahr einen eigenen Stand. Hier werden zuvor gebastelte Gegenstände, Waffeln und Getränke verkauft. Der Waffelteig wird von den Viertklasseltern gespendet, der Standdienst von den Eltern der Erstklässler übernommen und der Weihnachtsbaum von den Drittklässlern geschmückt. Das eingenommene Geld kommt dem Förderverein der Schule zugute.

Werkstattarbeit

Den Schülerinnen und Schülern stehen zahlreiche und vielfältige Lernmaterialien zu einem Thema (z.B. aus dem Sachunterricht) zur Verfügung. Sie wählen Angebote aus und bearbeiten diese nach ihrem individuellen Lerntempo, ihren Lerninteressen und entscheiden sich für die geeignete Sozialform (z.B. Partner- oder Gruppenarbeit).

Wochenplanarbeit

Die Schüler erhalten einen Plan mit unterschiedlichen Aufgaben und haben die Möglichkeit, diese in Still-, in Partner- oder Gruppenarbeit eine Woche lang zu bearbeiten. Dabei bestimmt der Schüler die Reihenfolge der Aufgaben und die Lerngeschwindigkeit selbst. Der Wochenplan sollte möglichst viele Fächer abdecken, Übungsphasen und Selbstkontrolle ermöglichen.

Zirkusprojekt

Im Schuljahr 2017 / 2018 führt unsere Schule vom 5.-9. März ein Zirkusprojekt durch. Der Zirkus „Baldini“ wird zu uns nach Dienheim kommen und an fünf Tagen mit den Kindern in verschiedenen Kleingruppen Kunststücke, Aktionen mit Hunden und Ponys sowie Clownssketche einüben. Am letzten Projekttag führen die Kinder ihren Eltern, Verwandten und eingeladenen Gästen die Kunststücke vor.