Weihnachtsaufführung "Der Nussknacker" nach Tschaikowsky

Am 20. Dezember fand auch in diesem Jahr eine gemeinsame Weihnachtsfeier aller Klassen in der Turnhalle statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten in wochenlanger Vorbereitung das musikalische Märchen "Der Nussknacker" von Tschaikowsky  in verschiedenen Darstellungsformen (instrumental, schauspielerisch oder tänzerisch) erarbeitet und geprobt.

Bereits am Morgen des Aufführungstages bei der Generalprobe waren alle Kinder aufgeregt, aber auch hochmotiviert dieses wunderschöne Werk ihren Eltern und Verwandten vorzuspielen.

Nach einer kurzen Begrüßungsrede durch die Schulleiterin Frau Gombert, die sich unter anderem herzlich für die rührige Tätigkeit des aktuellen SEBs und bei den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins mit einem kleinen Präsent bedankte, ging es endlich los.

 

Zum Inhalt:

"Der Nussknacker" nach Tschaikowsky

Es war am Weihnachtsabend, überall im Land wurden die Weihnachtsbäume geschmückt, so war es auch bei Familie Stahlbaum, Vater, Mutter und die beiden Kinder Marie und Fritz. Ungeduldig warteten die Kinder auf die Bescherung. Endlich war es so weit, mit großen Augen schauten die Kinder auf den festlich geschmückten Weihnachtsbaum und die vielen Geschenke überall.

Für Fritz gab es ein Steckenpferd und eine ganze Armee bunt bemalter Zinnsoldaten. Marie bekam ein hübsches Seidenkleid und ein riesiges Paket. Sie staunte nicht schlecht, als sie das Paket öffnete und eine hölzerne Puppe zum Vorschein kam. Der Nussknacker! Marie war ganz begeistert, Fritz allerdings war neidisch und riss ihn Marie aus der Hand, dabei wurde der Arm des Nussknackers abgerissen.

Traurig verkroch sich Marie mit dem Nussknacker im Arm auf das Sofa und schlief ein. Um Mitternacht wurden wie durch einen Zauber die Tänzerinnen aus einer Spieldose  lebendig, sie erweckten die Kuscheltiere zum Leben und auch die Zinnsoldaten formierten sich zu einem schwungvollen Tanz. Plötzlich griffen sie den Nussknacker an. Marie zögerte nicht und warf ihren Pantoffel auf den Hauptmann der Zinnsoldaten, die daraufhin verschwanden. Da erlosch die letzte Kerze am Weihnachtsbaum. Plötzlich verwandelte sich der Nussknacker in einen wunderschönen Prinzen. Er erklärte Marie, dass er vor vielen Jahren durch ein böses Schicksal in einen Nussknacker verwandelt wurde und sie ihn jetzt befreit hätte. Er zeigte ihr sein Schloss und wurde dort stürmisch von seiner Mutter, der wunderschönen Königin umarmt, die Marie einen Diamantring als Dank schenkte. Im Festsaal des Schlosses wurde ein schöner Begrüßungstanz aufgeführt.

„Marie aufstehen!“ Marie erwachte aus ihrem Traum, da war kein Schloss mehr, in ihrem Arm lag der Nussknacker und sein Arm war wieder ganz. War das alles nur ein Traum gewesen? Ungläubig blickte sie auf den Finger ihrer Hand, denn dort steckte der Diamantring der Königin. Glücklich umarmte Marie den Nussknacker und schloss die Augen, dabei erklang noch einmal ganz leise diese wunderschöne Musik.